Am 15. April, 20 Uhr eröffnet der Historiker Götz Aly in Halle die Veranstaltungsreihe „Autoritäre Versuchungen. Diagnosen und Gegenreden“. Auf Grundlage seines Buches Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945 spricht er darüber, wie autoritäre und antipluralistische Positionen in Deutschland einst gesellschaftlich anschlussfähig wurden – und was sich daraus für gegenwärtige Entwicklungen lernen lässt.
Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nimmt die Reihe den aktuellen Rechtsruck analytisch in den Blick. Ziel ist es, insbesondere Studierende argumentativ zu stärken und sie auf polarisierte Debatten vorzubereiten. Denn demokratischer Widerspruch braucht historische Kenntnis, begriffliche Klarheit und argumentative Souveränität.
Am 3. Juni, 20 Uhr setzt Autor und Aktivist Jakob Springfeld die Reihe fort und liest aus seinem Buch Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert. Warum das Erstarken der Rechten eine Bedrohung für uns alle ist.


Die Veranstaltungen werden von Studierenden vorbereitet und moderiert. Ein offener Lesekreis begleitet die Reihe; alle Interessierten sind herzlich eingeladen.




